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Marc Adenaw zu Resident Evil:
Ich liebe Nervenkitzel, Horror, Splatter und Zombies. Resident Evil besitzt all das.
Seitdem ich damals auf der Playstation den ersten Teil (importierter uncut aus den Staaten) der Resident Evil Reihe spielte, war ich absolut fasziniert. Spiele wie Alone in the Dark fesselten mich früher nächtelang vor den Monitor meines 386ers. Doch Resident Evil hat alles übertrumpft. Eine dichte Atmosphäre, eine gute Story, sehr gute Spannungsbögen und fiese Schockeffekte. Teil eins habe ich mehrmals durchgespielt, sowohl die US als auch die europäische Variante und die neu aufgelegte „uncut“ Version. Den zweiten Teil habe ich ebenfalls unzählige Male durch gespielt, wie auch den dritten.
Als dann die Neuauflage auf dem GameCube erschien, habe ich mir extra wegen dieses Titels einen GameCube gekauft. Den Kauf habe ich nie bereut. Die Neuauflage auf dem GameCube ist kurz gesagt einfach genial.
Fans des Survival Horror sei dieser Titel wärmstens empfohlen.
Für einen ersten Eindruck befinden sich auf den folgenden Seiten einige Videos zum Appetit holen.
Allgemeines zum Spiel:
Resident Evil (jap. Biohazard) ist eine Videospiel-Reihe der japanischen Softwarefirma Capcom. In Japan am 22. März 1996 unter dem Namen Biohazard erschienen, gilt die Reihe für viele Videospieler als Inbegriff des Survival-Horror-Genres.
Spielprinzip
Die meisten Teile der Serie werden in der Dritte-Person-Ansicht gespielt und der Spieler sieht die gesteuerte Spielfigur aus einer fixen Perspektive ohne Möglichkeit der Kamerajustierung. Die Figuren bewegen sich dabei durch vorgerenderte Umgebungen, während bewegliche Objekte in echter 3D-Grafik realisiert sind. Bekannt wurde diese Technik durch den Urvater des Survival-Horror-Genres Alone in the Dark.
"Resident Evil: Code Veronica" brach das erste Mal mit diesem Darstellungsstil. Ebenso wie bei dem im Jahre 2005 veröffentlichten "Resident Evil 4" wurde das Geschehen komplett in Echtzeit berechnet. Diese Technik erlaubte erstmals eine dynamischere Spielweise, wenngleich man dafür grafische Abstriche machen musste. Zudem war "Resident Evil 4" im Vergleich zu den Vorgängern actionlastiger.
Die "Gun-Survivor"-Spiele (Resident Evil: "Dead Aim", "Gun Survivor" und "Gun Survivor 2") sind hingegen First-Person-Shooter mit der Option eine Lightgun an die Konsole anzuschließen und gelten unter Fans als die schlechtesten "Resident-Evil"-Spiele. Allerdings haben selbst diese sich 250.000 Mal in Japan verkauft, was die Popularität der gesamten Serie verdeutlicht. Zum Suchtfaktor tragen vor allem auch die vielen freischaltbaren Bonuswaffen, sowie Kostüme und sonstige Extras bei. Ebenfalls erwähnt seien Resident Evil: "Outbreak File #1" und "File #2" für die PlayStation 2. Ersteres unterstützt erstmalig für den japanischen und den us-amerikanischen Markt eine Online Spielmöglichkeit.
Resident Evil Remake
"Resident Evil" wurde 2002 von Capcom für den Nintendo GameCube neu
aufgelegt und an dessen grafische Fähigkeiten angepasst. Auch wurde der
Inhalt teilweise stark verändert, was sich besonders im Leveldesign
bemerkbar macht. Die Storyline des Spiels blieb allerdings
grundsätzlich unangetastet. Es werden zwar nach wie vor vorberechnete
Hintergründe benutzt, welche allerdings seinerzeit einen Detailgrad
inne hatten, der seinesgleichen suchte. Die Grafik erreicht in einigen
Spielabschnitten nahezu Fotorealismus. Explizite Neuheiten waren die
verschollenen Trevors Letters, das Kenneth Sullivan-Videoband, ein
zusätzlicher und immer wiederkehrender Gegner namens Lisa Trevor, rennende und wütende Zombies (die sogenannten Crimson Heads,
die ihren Namen aufgrund der scharlachroten Farbe ihrer Köpfe
erhielten), Nahkampf-Waffen wie Blendgranaten oder Dolche,
Benzinkanister um Zombies zu verbrennen, neue Areale, u.a. einen
Friedhof , neue Kostüme, neue und mehr Rätsel, sowie anders verteilte
Gegenstände. Ein anderer Wegeverlauf und 12 Endings runden das ganze ab.
Resident Evil Zero
Handlung
Wie der Name bereits suggeriert, spielt "Resident Evil Zero" zeitlich
vor "Resident Evil". Das Bravo-Team des Spezialkommandos S.T.A.R.S.
wurde zur Aufklärung der bizarren Morde im Raccoon Forest entsandt,
doch bei ihrer Ankunft stürzt der Einsatz-Hubschrauber ab. Die
Besatzung überlebt den Unfall, verliert aber die komplette Ausrüstung.
Beim Sichern des Geländes stößt das Team auf einen
Gefangenentransporter und die Leichen ermordeter Soldaten. Nur vom
Sträfling Billy Coen, der sich ebenfalls im Wagen befinden sollte, gibt
es keine Spur. In der Rolle von Rebecca Chambers, einer 18-jährigen
S.T.A.R.S.-Rekrutin, begibt sich der Spieler auf die Suche nach dem
Flüchtigen. In einem nahe liegendem Zug wird sie fündig. Doch der Zug
fährt plötzlich los und beide müssen sich gegen Zombies verteidigen.
Rebecca hat einen weiten Weg vor sich, um wieder zu ihrem Team zurück
zu gelangen.
Fakten
Zentrales Feature des Spiels ist das sogenannte "Buddy System". Konkret
bedeutet das, dass der Spieler zwischen Rebecca und Billy hin- und
herwechseln kann. Natürlich wurde das Spiel hierauf ausgelegt, so dass
man davon häufig Gebrauch machen muss. Erstmals in der Serie
verzichtete man in diesem Teil auf die Aufbewahrungsboxen, in denen man
seine Gegenstände lagern konnte. Stattdessen darf man nun seine
Gegenstände überall ablegen und später wieder aufsammeln, ohne dass die
Gegenstände verschwinden. Auf der Karte wird jeweils der
Aufbewahrungsort markiert, damit die Übersicht nicht verloren geht.
Ursprünglich plante Capcom nach Veröffentlichung des zweiten Teils,
dieses Prequel exklusiv auf dem Nintendo 64 als 512MBit Modul zu
veröffentlichen. Da aber die geringe Verbreitung des Nintendo 64 die
hohen Modulkosten nicht eingespielt hätten, wurde das Projekt auf Eis
gelegt. Durch den Wechsel Nintendos von Modulen auf Mini-DVDs hat
Capcom das Projekt wieder aus der Schublade geholt und es mit einer
stark überarbeiteten Grafik auf dem GameCube umgesetzt. Der Detailgrad
der einzelnen Render-Szenarien hat dabei im Vergleich zum
GameCube-Remake des ersten Teils nochmals angezogen, was für eine etwas
ausgefeiltere Optik sorgt.
Die angekündigte PlayStation 2 Version wurde nach den exklusiv
Verträgen von Capcom mit Nintendo sofort wieder abgebrochen. Daher
bleibt dieser Titel zusammen mit dem Remake des ersten Teils, ein
exklusiver "Resident Evil"-Titel für den GameCube.
(Quelle: WIKIPEDIA - Stichwort Resident Evil vom 16.04.2007)
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